2Faktor mit Citrix ADC und Google Authenticator

2Faktor mit Citrix ADC und Google Authenticator

Dank Corona sind Zugriffe von extern auf Infrastrukturen gefragter denn je. Der klassische VPN-Weg wird dabei genauso gerne genutzt wie eine Lösung über den Citrix ADC. Deren Vorteil liegt klar auf der Hand: Clientless VPN bzw. die Bereitstellung von Desktops via ICA-Proxy. Oft werde ich gefragt, wie man so eine Lösung neben dem klassischen Konstrukt aus Benutzername und Passwort zusätzlich absichern kann. In meinem letzten Beitrag habe ich die Variante mit Client-Zertifikaten vorgestellt; heute zeige ich euch, wie ihr eine 2-Faktor-Authentifizierung mit Google Authenticator realisiert. ...

12. Juni 2020 · 6 Minuten · Sebastian
Client Zertifikate auf Citrix ADC erstellen und konfigurieren

Client Zertifikate auf Citrix ADC erstellen und konfigurieren

Das Thema Client-Zertifikate ist im Zeitalter der 2-Faktor-Authentifizierung meiner Meinung nach etwas überholt. Trotzdem gibt es immer noch viele Firmen, die ein Client-Zertifikat voraussetzen, um den Zugriff auf eine bestimmte Ressource an weitere Bedingungen zu knüpfen. Man verhindert dadurch das pure Bruteforcen von Benutzername und Passwort — wobei genau hier meiner Meinung nach der zweite Faktor ins Spiel kommt, der dieses Problem sauber löst. Solltet ihr trotzdem einmal in die Situation kommen, ad hoc ein Client-Zertifikat zur Absicherung eures Citrix Gateways zu brauchen, stelle ich euch hier einen möglichen Lösungsweg bereit. ...

6. April 2020 · 7 Minuten · Sebastian
Citrix Virtual Apps & Desktops – SQL Datenbank Migration

Citrix Virtual Apps & Desktops – SQL Datenbank Migration

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch über die Möglichkeit berichten, die drei Citrix-SQL-Datenbanken (Site, Monitoring, Logging) auf einen anderen SQL-Server zu migrieren. Ich schreibe diesen Beitrag, da ich im Internet komischerweise keine für mich passende Anleitung gefunden habe. Ich war dadurch gezwungen, mir die Infos von mehreren Seiten zusammenzutragen. Eigentlich ist das Migrieren der Datenbanken kein Hexenwerk, trotzdem sollte man für einen reibungslosen Ablauf ein paar Dinge beachten. ) Datenbank sichern Im ersten Schritt sollten wir die Datenbanken auf dem jetzigen SQL-Server sichern. Sollten wir nicht wissen, auf welchem Server sich die Datenbanken aktuell befinden, können wir das mit PowerShell-Befehlen feststellen. asnp citrix* <- Die Citrix PowerShell Module Get-BrokerDBConnection <- Zeigt die Site Database Verbindung an Get-LogDBConnection <- Zeigt die Configuration Logging Database Verbindung an Get-MonitorDBConnection <- Zeigt die Monitor Database Verbindung an In unserem Beispiel lautet der Server DEHWT-DC04, und die Datenbanken haben als Präfix CitrixDEDHN. Um mit der Sicherung zu beginnen, sollten wir zuvor dafür sorgen, dass der Delivery Controller (global für die Site) keine weiteren Daten in die Monitoring- und Logging-Datenbank schreibt. ...

14. März 2020 · 6 Minuten · Sebastian
Citrix Hypervisor – ISO Repository im lokalen Storage bereitstellen

Citrix Hypervisor – ISO Repository im lokalen Storage bereitstellen

Wer so wie ich aus dem VMware-Umfeld stammt, wird sich schon häufiger über eine Unzulänglichkeit des Citrix Hypervisors geärgert haben. Es ist nämlich nicht ohne Weiteres möglich, ISO-Dateien via Dateibrowser auf den Hypervisor hochzuladen. Der von Citrix vorgesehene Weg ist die Bereitstellung eines SMB/CIFS oder NFS Share. Der Vorteil hier liegt ganz klar auf der Hand. Man kann dieses Share auf allen Hypervisoren einbinden und hat dadurch eine zentrale Verwaltbarkeit der Ressource. Jetzt kann es aber passieren, dass man im Projekt gar keinen Zugriff auf ein solches Share hat, aber trotzdem mal schnell ISO-Dateien für eine Installation bereitstellen muss. Man kann den Hypervisor mit einem kleinen Trick überlisten und im lokalen Storage einen zweiten Mountpoint einrichten, der als ISO-Library angenommen wird. Wie das genau geht, möchte ich euch jetzt zeigen. ...

17. Februar 2020 · 2 Minuten · Sebastian
Bereitstellung eines Citrix Hypervisor (ehemals XenServer)

Bereitstellung eines Citrix Hypervisor (ehemals XenServer)

Diese Anleitung beschreibt in Bildern, wie man einen Citrix Hypervisor Version 8.1 installiert. Da sich die Installation nicht wirklich von den vorherigen Versionen unterscheidet, kann sie auch für die Installation eines Citrix XenServer 7.1 verwendet werden. Nach Einlegen/Einbinden der ISO-Datei muss die Bootreihenfolge entsprechend auf das Laufwerk eingestellt werden, in dem sich das XenServer-Installationsmedium befindet. Der erste Bootscreen begrüßt einen mit dem Citrix-Hypervisor-Logo. Man kann hier mit Enter den Start des Setups beginnen. Alternativ bootet das Setup auch von alleine nach 5 Sekunden. <p class="has-text-color has-text-align-center has-very-dark-gray-color"> </p> Der erste Dialog ermöglicht es die Sprache des Hypervisor OS einzustellen. Für QWERTZ DE muss man ganz nach unten springen. [Bild runter bis zum Ende der Liste gedrückt halten und einmal Bild Hoch drücken]. Abschließend mit OK bestätigen. ...

15. Februar 2020 · 3 Minuten · Sebastian

Image Bereitstellungs Tipps – Auswahl des Betriebssystems

Das Erste, was ich in meiner Zeit als Citrix Consultant gelernt habe, ist, dass es für viele Probleme nicht nur einen Weg gibt, der beschritten werden kann. Daher auch der Spruch unter Consultants „It Depends!“. So ist es natürlich auch beim Thema Image-Bereitstellung. Viele Dinge gibt es zu beachten, und vieles kann je nach Umständen variieren. Hier schreibe ich nun den Weg auf, den ich bei einer Imagebereitstellung beschreite. Auswahl des Betriebssystems Natürlich ist die Auswahl des Betriebssystems die Grundlage für das Image. Soll es Windows 10 für eine Hosted-VDI-Umgebung sein oder Windows Server für eine Hosted-Desktop- oder VDI-Umgebung? Während man bei einem Server-Betriebssystem „lediglich“ darauf achten muss, ob es nun Server 2012 R2, 2016 oder 2019 wird und ob das gewünschte System von der eingesetzten Citrix-Version unterstützt wird, ist die Qual der Wahl bei Windows 10 etwas schwieriger. Windows 10 gibt es nämlich in verschiedensten Editionen, und nur bestimmte sind für den Fall VDI überhaupt verwendbar. Für Microsoft ist das ganz klar. Das Recht ein Windows zu virtualisieren erwirbt man nämlich entweder mit einer gültigen Software Assurance oder mit einer separat erhältlichen VDA Lizenz. Beides führt unweigerlich zu Windows 10 Enterprise als Basissystem. Oft kommt hier die Frage vom Kunden warum man nicht LTSC(ehemals LTSB) nimmt. Allerdings gibt es hier das Totschlag-Argument: kein Support für O365. Zudem kommen selbst in der VDI immer mehr die Themen „Flexibilität, Store, Cloud“ auf, und da ist LTSC leider der falsche Ansatz. Microsoft hat LTSC für Geräte im Embedded Bereich ( Banken / Industrie etc. ) entwickelt. ...

9. Februar 2020 · 3 Minuten · Sebastian

Linux VDA implementieren

Eigentlich wollte ich diesen Blog ja mit einem weniger emotionalen Beitrag starten, aber leider bleibt mir keine andere Wahl. Ich bin vielleicht etwas blauäugig an dieses Thema gegangen — obwohl mir eigentlich klar war, dass es mit dem Installieren eines Pakets bestimmt nicht getan ist. Seltsamerweise stimmt das nicht so ganz, aber dazu gleich mehr. Das Ziel war es unter einer Linux Distribution wie z. B. Ubuntu einen VDA(Virtual Delivery Agent) zu installieren. Ubuntu ist eigentlich immer meine erste Wahl, wenn es um Linux-Distributionen geht. Ich mag den Paketmanager APT; da ich aus der Debian-Ecke komme und dort schon viel im Bereich Webserver gebastelt habe, bin ich irgendwann bei Ubuntu hängen geblieben. Aber auch CentOS gefällt mir sehr gut, und immer wenn ich die Gelegenheit habe, etwas zu spielen, installiere ich mir die eine oder andere Linux-Distribution. ...

29. Januar 2020 · 5 Minuten · Sebastian